Ohne Kümmerer kein Selbstläufer (8 von 8)

Zum Abschluss der Interviewserie mit Dr. Johannes Müller geht es noch um die Frage, ob sich Mitarbeiter, wenn sie diese Arbeitsweise erst einmal kennen, diese wieder nehmen lassen oder nicht. Seine Überzeugung hören und sehen Sie hier, oder können Sie in der Textzusammenfassung lesen.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=yN62i5R8ERQ[/youtube]

  • Wenn man den Mitarbeitern einmal die Möglichkeit gegeben hat, sich über gewisse IT- und Web-2.0-Tools selbst artikulieren zu können, dann lassen sie sich das – glaube ich – nicht mehr so schnell nehmen. Man würde es doch als grossen Rückschritt empfinden, wenn ein Unternehmenswiki, bei dem jeder beitragen konnte und es auch getan hat, mit einem Mal wieder abgeschaltet würde.
  • Andererseits ist es aber auch meine Überzeugung, dass es einen Kümmerer braucht. Wenn meine Person morgen nicht mehr bei Building Technologies, Siemens (BT Global Website) arbeiten würde, dann geht es nicht sofort auf Null zurück. Aber wenn man von heute auf morgen nichts mehr tun würde, dann geht es langsam wieder in Richtung Nullpunkt.
  • So sehe ich meine Rolle, dass ich zum Grossteil Community-Moderation und -Motivation betreibe, anschiebe, das Momentum hoch halte, der Wissensmanagement-Evangelist bin. So einen braucht es auch, um ein Wissensmanagementsystem über längere Zeit am Laufen zu halten.
  • Ein 100%-iger Selbstläufer wird es nicht.

Siehe auch:
Einführungsbeitrag mit Links zu Publikations-Downloads

2 Kommentare zu diesem Artikel


  1. Dagmar schrieb:

    Da würde ich wohl mal uneingeschränkt zustimmen. Wirkliche Selbstläufer gibt es doch eh so gut wie in keinem Bereich. menschen verlieren sich eben auch wieder in ihren Motivationen, wenn diese nciht ein wenig gelenkt und auf ein sichtbares Ziel hin geleitet werden. Bin mal gespannt, wie sich solche Maßnahmen in Zukunft noch weiter durchsetzen werden.

  2. Alexander Stocker schrieb:

    Spannende Interview-Reihe, interessanter Case.

Schreiben Sie einen Kommentar