Arbeitspraxis 2.0 Executive Summary: Einige Grundregeln (Teil 13 von 13)

Seinen Blogcamp-Vortrag „Blogwerk AG – Wie wir arbeiten“ vom Sommer 2008 schloss Peter Hogenkamp mit einem Fazit in sechs Regeln. Diese Merksätze hält er hier im Video wieder in der Hand und gibt uns dazu anschauliche Erläuterungen aus seiner Erfahrung.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=2dne7r4njDM[/youtube]

Über-Regel: Akzeptieren, dass das System nicht perfekt ist, sondern nur «einigermassen» gut.

  • Akzeptieren Sie den Multikanal-Ansatz – Sie können eh nicht steuern, wie die Mitarbeiter untereinander kommunizieren.
  • Weitersagen: Eine unangenehme Aufgabe bleibt eine unangenehme Aufgabe, auch wenn sie im Wiki steht.
  • Behalten Sie den «Fortschritt» (abgeschlossene Projekte, getroffene Entscheidungen) im Auge.
  • «Leading by Example»: Benutzen Sie die Tools selbst richtig und intervenieren Sie gezielt.
  • Seien Sie selbst flexibel, wenn es wichtig aussieht.
  • Wenn das Einzelgespräch möglich ist, machen Sie es.

Mir gefallen besonders gut zwei Sätze.
Zum einen: „Wenn es irgendeine Sache gibt, die ich nicht gerne mache, dann gibt es keine technische Lösungen,  … Deswegen darf man auch nicht sagen: Oh, das Schlechte an unserem (Informations-)System ist, dass wir immer wieder unangenehme Aufgaben nicht erledigen.“
Zum anderen „es ist wichtig, dass man vor allen Dingen selbst als Chef die Tools benutzt, und nicht, dass man seinen Mitarbeitern sagt: Ihr könnt das doch alles mal toll in den Tools organisieren. Ich mache das aber nicht, weil ich es als Chef nicht nötig habe.“

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